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Menswear und Lifestyle mit Anspruch Der Styledirector von Zwicker
  • Design
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Interior Minimalism

Trends kommen und gehen, aber nur wenige haben Bestand. Im Herbst halten wir uns wieder mehr drinnen als draußen auf. Umso wichtiger ist es, die eigenen vier Wände wohnlich zu gestalten. Vorne dabei sind drei skandinavische Trends, die alle das Reduzierte gemeinsam haben, und sich trotzdem in Nuancen unterscheiden.

 

Death Cleaning

Der Name hört sich schlimmer an als er ist. Man soll sich natürlich nicht zu Tode putzen. Death Cleaning stammt vom schwedischen Wort Döstädning, einer Kreation aus den Worten sterben und Sauberkeit. Man sortiert quasi die eigenen Habseligkeiten vor dem Tod. Klingt makaber, ist aber vielmehr ein Beitrag zum eigenen Glücksgefühl. Denn statistisch gesehen besitzt jeder Deutsche etwa 10.000 Dinge, die die Familie nach dem Tod entsorgen muss.

Wieso also nicht gleich selbst erledigen? Frei nach dem Motto: „Wirf alles weg, was dich unglücklich macht.“. Es ist die Kunst des Loslassens, die diesen Trend bestimmt. Bei dieser Methode werden nicht nur die eigenen vier Wände, sondern auch das persönliche Leben entrümpelt. Vorrang haben Dinge, die zum einen Fehlkäufe waren, als auch Dinge, an denen man nicht emotional hängt. Zudem gehört auch dazu, Papierkram zu ordnen.

Wenn man sich von Dingen befreit hat, kommen die Übriggebliebenen viel besser zur Geltung. So kann schon mal ein Stuhl, der bisher zwischen vielen anderen Dingen nur in der Ecke stand, auf einmal zum Eyecatcher werden.
Wie man richtig ordnet, verrät zum Beispiel dieses Buch.

 

Japandi



Skandinavischer Stil steht für Coolness und Minimalismus, der Japanische für reduzierte Ästhetik und Wohlbefinden. Durch die Kombination von beiden entsteht ein schlichtes Zuhause, das trotzdem warm und gemütlich bleibt. Die Faustregel: Verwende schlichte Formen! Egal ob es sich um Möbelstücke oder Accessoires handelt – weniger ist mehr.

Ganz wichtig ist es, filigrane Möbelstücke zu verwenden, also beispielsweise dünne Tischbeine oder Bilder nur in feinen Rahmen aufzuhängen. Zudem sollte man auf hohe Möbel verzichten. Ebenfalls spielen Naturmaterialien eine große Rolle. Im rein skandinavischen Stil werden hellere Holzarten verwendet, im japanischen eher dunklere. Japandi mixt beide.

Farben bewegen sich ebenfalls in Naturnuancen wie beige, grün oder braun, gerne auch in einer kräftigen Variante. Wer klein anfangen will: Schwarze Details, egal ob Möbel oder Accessoires, zählen zum unverkennbaren Merkmal des Stils.
Mehr Inspiration für Japandi gefällig? Hier entlang.

 

Minimalismus

Ja, die Skandinavier wissen, wie man einrichtet. Wie man eine elegante und zugleich wohnliche Reduziertheit schafft. Das wichtigste Credo: Weniger ist mehr. Klare Linien geben Struktur und lassen Räume leicht wirken. Minimalismus bedeutet nicht, dass Farbe fehlt. Vielmehr setzt man mit Tönen wie gelb oder Blau Akzente. Der Hintergrund sollte dann aber möglichst weiß bleiben. Wer zu viele Bilder und Co. vermeiden will, setzt auf Holz. In Form von Paneelen aus hochwertigem Edelholz schafft man Wärme, behält Struktur und setzt Farbakzente. 
Shoppen für den skandinavischen Minimalismus? Das geht zum Beispiel hier.

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